Frühling

MaiNach den Eisheiligen kommt alles raus

Der Mai ist der Wendemonat im belgischen Gemüsegarten. Bis Mitte Mai können die Eisheiligen noch mit einer Frostnacht überraschen; danach ist der Weg frei. Dann pflanzt man alles, was im Warmen herangewachsen ist: Tomaten, Zucchini, Gurken, Paprika, Auberginen, Basilikum. Im Freiland sät man Bohnen, Zuckermais, Kürbisse. Der Garten wechselt innerhalb von zwei Wochen den Maßstab, und die Gießkanne nimmt ihren Dienst wieder auf.

Die Tipps des Monats

  1. Nach dem 15. Mai Tomaten, Zucchini, Gurken, Paprika, Auberginen und Basilikum pflanzen.
  2. Im Freiland Busch- und Stangenbohnen, Kürbisse, Zucchini und Rote Bete aussäen.
  3. Sommerlauch, Kohl und Salate auspflanzen.
  4. Kartoffeln und Erbsen anhäufeln.
  5. Die im April gesäten Möhren, Roten Bete und Speiserüben vereinzeln.
  6. Die bepflanzten Beete großzügig mulchen, um das Wasser zu halten.
  7. Netze über Kirschbäume und Erdbeeren spannen, die Geiztriebe der Tomaten ausbrechen.

Auf dem Teller

Essen im mai

Der Mai ist der Monat der ersten richtigen Ernten: Radieschen, Salate, Spinat, Rhabarber, Spargel und Ende des Monats die allerersten Erdbeeren. Man isst grün und roh, mit frischen Kräutern: Schnittlauch, Minze, Petersilie, kurz vor dem Essen geschnitten.

Gut leben

Das Pflanzen der Tomaten ist ein Ritual: Man wählt seinen Tag, bereitet die Pflanzlöcher vor, setzt jede Pflanze wie ein Versprechen in die Erde. Es ist einer der Momente, in denen der Gemüsegarten am meisten zurückgibt – noch vor der ersten Ernte.