Herbst

NovemberAbdecken, pflanzen, aufräumen

Der November ist grau, feucht und wird oft unterschätzt. Dabei ist er ein nützlicher Monat: Man pflanzt wurzelnackte Obstgehölze, schützt, was im Beet bleibt, und deckt den Boden vollends ab. Lauch, Kohl, Pastinaken und Feldsalat sichern die Ernten, die ersten Chicorées kommen aus dem Keller. Man räumt Stäbe und Netze weg, entleert die Regentonne, wenn Frost droht, und nimmt sich die Zeit, aufzuschreiben, solange es frisch ist, was die Saison gelehrt hat.

Die Tipps des Monats

  1. Wurzelnackte Obstbäume, Obststräucher und Himbeeren pflanzen.
  2. Lauch, Kohl, Grünkohl, Pastinaken, Knollensellerie und Feldsalat ernten.
  3. Die ersten getriebenen Chicorées ernten und eine neue Serie Wurzeln ansetzen.
  4. Wintersalate mit einem Vlies schützen und die in der Erde belassenen Pastinaken und Möhren mulchen.
  5. Alle Beete vollends abdecken: Laub, Kompost, Karton.
  6. Stäbe, Netze, Glocken und Werkzeuge reinigen und wegräumen.
  7. In einem Heft notieren, was gelungen ist, was enttäuscht hat, und warum.

Im Gemüsegarten und im Obstgarten

Was im november zu tun ist

Auf dem Teller

Essen im november

Der November bringt die Rückkehr des Chicorée-Gratins, des Rotkohls mit Äpfeln, der Knollenselleriesuppe, des mit Knoblauch gebratenen Grünkohls und der Lagerbirnen. Angeschnittene Kürbisse werden zu Cremesuppe oder im Ofen mit Haselnüssen geröstet.

Gut leben

Den Gemüsegarten vor dem Winter aufzuräumen ist beruhigend: Jedes gereinigte Werkzeug, jeder verstaute Stab schließt die Saison sauber ab. Man kehrt ins Warme zurück mit dem Gefühl vollbrachter Arbeit – und der Lust, wieder von vorn zu beginnen.